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Tauchinfos
Den drei Inseln Malta, Gozo und Comino, die zusammen den maltesischen Archipel bilden, geht der Ruf voraus, zu den großartigsten Tauchreisezielen im ganzen Mittelmeerbereich zu gehören. Hier erwarten den Unterwassersportler tolle Tauchausflüge an die er sich noch lange zurückerinnern wird, und das nicht nur wegen der unzähligen Höhlen und der zerklüfteten Drop Offs. Vor allem sind es die überdurchschnittlich guten Sichtweiten und die Farbenpracht der Fische, die schon so manchen Taucher dazu gebracht haben, hier seinen Tauchurlaub zu verbringen. 
So felsig und schroff sich die Insel über Wasser präsentiert, so setzen sich die Klippen auch unter Wasser fort. Vielerorts ist der Fels durchlöchert wie ein Schweizer Käse. In diesen Tunneln und Höhlen zu tauchen lohnt nicht nur wegen des zu erwartenden Adrenalinstosses, sondern auch wegen der an den Wänden siedelnden Tierwelt, die sich aus Borstenwürmern, Eisseesternen und bunten Schwämmen zusammensetzt. Spannend sind die jederzeit möglichen Begegnungen mit Conger-Aalen und Mittelmeermuränen. Auch außerhalb der Höhlen trifft man auf einen Artenreichtum, wie er im Mittelmeer anderen Orts nur mehr selten zu finden ist: Immer mit von der Partie ist das Volk der bunten Meerjunker und Schriftbarsche. Über Seegras und im felsigen Terrain entdeckt man häufig Drachenköpfe unterschiedlicher Größe und vor allem den neugierig-intelligenten Oktopus-Tintenfisch. Und urplötzlich findet man sich in ungeheuren Brassenschwärmen wieder, die uns Gefahr laufen lassen, augenblicklich die Orientierung zu verlieren. Ein weiterer allgegenwärtiger Vertreter ist der knallrote Meerbarbenkönig, ein Winzling von maximal 10 cm Länge, der in der Literatur als einzige Maulbrüter-Art im Mittelmeer beschrieben wird. Seit der Eröffnung des Suezkanals haben sich auch einige typische Vertreter des Roten Meeres dazu gesellt, wie beispielsweise die Kaninchenfische. Die poppigen Papageienfische sind hingegen typische Mittelmeervertreter und nicht mit den verwandten tropischen Arten zu verwechseln. Und wie sieht es mit Großfischen aus? Ab und an entdeckt man die Eigelege von Katzenhaien. Stets möglich sind allerdings Begegnungen mit mächtigen Zackenbarschen, die die Ein-Meter-Grenze deutlich überschreiten können. Diese lassen sich zum Schutz ihrer eigenen Sicherheit aber nur aus der Ferne bestaunen, was gleichermaßen für Thunfische und Makrelen gilt. Als wenig scheu gelten hingegen die Schwarmbarrakudas und die Zitterrochen.
Typisch für die maltesischen Gewässer ist, dass man kaum je mit Strömung rechnen muss, und dass manchen Tags die Sichtweiten hervorragende 50 m und mehr betragen können. Einen Tauchgang lohnen dort gleichwohl die beiden Weltkriegwracks „Carolita“ und „HMS Maori“, die man sogar problemlos vom Ufer aus betauchen kann. Das gilt auch für das langjährige Top-Highlight Maltas, die „MS Rozi“, die direkt am Fährhafen nach Gozo in 35 m Tiefe ihre letzte Ruhestätte gefunden hat, und natürlich auch für das Neue Mega-Event „Um el Faroud“. Unter den Augen ungezählter Zuschauer ist dieser mächtige Libysche Öltanker 1998 nahe der Blauen Grotte versenkt worden. Nur fünf Minuten müssen wir heute vom Ufer aus schnorcheln, bis wir seine beeindruckenden Dimensionen in Augenschein nehmen können: 119 Meter Länge, 14 Meter Breite und 23 Meter Höhe. Da die Brücke bereits im 15-Meter-Bereich beginnt, dürfen auch Anfänger hier ihr erstes Wracktauch-Erlebnis genießen. Abenteuerlustige Naturen können sich auch das Innere dieses 10.000-Tonner-Giganten mit der Hauptantriebsmaschine und dem Kapitänsstand ansehen. Leider waren die einstmals überdimensionalen Namensschriftzüge schon nach wenigen Monaten von Algen überwuchert. Besonders gerne erinnern wir uns an die hoch oben an der Brücke prangende Aufschrift „No Smoking“, die allerdings weniger davon zeugte, dass Abendgarderobe hier unerwünscht war, als davon, dass Rauchen auch für Taucher schädlich sein kann (insbesondere in diesen Tiefen…).
Angesichts von so viel versenktem Altmetall geraten Wracktauchfans auf Malta geradezu ins Schwärmen. Und dabei haben die Gewässer noch weit mehr davon zu bieten, wie das U-Boot-Wrack „HMS Stubborn“ und der im letzten Weltkrieg abgeschossene Blenheim Bomber beweisen.
Grundsätzlich gilt, dass für das Erreichen der zahlreichen Tauchspots fernab der Küste ein Boot und damit eine unterstützende Tauchbasis unumgänglich sind. Eine der Eigenheiten Maltas ist allerdings, dass man an die Mehrzahl der Plätze problemlos auch von Land aus herankommt, und dass man als ortskundiger und verantwortungsbewusster Taucher dort auch in Eigenregie tauchen darf. Diese Tatsache macht Malta gerade für Familien interessant, da der Tauchausflug gemeinsam auch mit Nichttauchern durchgeführt werden kann. Für selbstständige Tauchausflüge ist jedoch die entsprechende Qualifikation sowie eine gewisse Ortskenntnis Voraussetzung. Da nicht alle Tauchbasen bereit sind, Ausrüstungen – vor allem Tauchflasche und Blei – an selbständig tauchende Kunden auszuleihen bzw. Non-Limit-Tauchpakete zur Wiederbefüllung der Tanks anzubieten, werden wir ihnen die entsprechend ihren Tauchplänen ideale Tauchbasis anbieten. Grundsätzlich zählen Malta und Gozo zu den preislich attraktivsten Tauchreisezielen weltweit. Manche Basis hat das ganze Jahr über geöffnet, was die Inseln zumindest für Trockentaucher auch zu einem interessanten Winterreiseziel macht – dann allerdings bei nur mehr 15 Grad Wassertemperatur. Für die Mehrzahl der Neptunjünger ist das gut 27 Grad warme Wasser im Sommer allerdings deutlich verlockender…
Hier ein Auszug von interessanten Tauchplätzen
Der gesamte Archipel ist ein Eldorado für Höhlen-, Drop Off- und Wracktauch-Fans. Schon seit jeher streiten sich Malta und Gozo, wer denn nun die schönsten und spektakulärsten Tauchplätze vorzuweisen hat. Die Antwort ist einfach: Beide – wobei allerdings auch das Inselchen Comino noch ein kleines Wörtchen mitzureden hat!
Malta: Schiff-Wrack „Popeye’s Barge“:
Kaum waren die Dreharbeiten zum berühmten Popeye-Film mit Robin Williams beendet, sank die einstige Fährbarke knapp außerhalb der Anchor Bay nahe des malerischen Filmstädtchen „Popeye Village“. Bei vielen Basen ist das Wrack heute vollkommen unbekannt, denn vom Ufer ist es nur nach langer Schwimmstrecke zu erreichen, und per Boot wird diese Region von Malta nur selten betaucht. Diesem Umstand ist es zu verdanken, dass sich das Wrack in einem auffallend guten Zustand befindet und sich dort ein vor Malta nur selten gesehener Bewuchs ansiedeln konnte. Gelte es nicht dieses einzigartige Biotop zu schützen, wäre die Barke bedingt durch die geringe Tiefe von nur 19 m nahezu das einzige Wrack vor Malta, das auch Tauchanfängern empfohlen werden kann. 
Malta: Schiff-Wrack „Rozi“:
Am Marfa Point - unweit der Pieranlage von Cirkewwa - wurde der 40-Meter-Schlepper 1991 als Attraktion eines damals operierenden Touristen-U-Bootes versenkt. Seither steht die „Rozi“ aufrecht und vollkommen intakt auf Sand in 36 m Tiefe. Sie ist per Boot und bei geringer Brandung auch von Land aus zu erreichen und gilt wegen der dichten Mönchsfischschwärme und der ausgezeichneten Sicht als taucherischer Leckerbissen. Auch ihr Innenleben kann gefahrlos betaucht werden, da vor dem Versenken alle Luken und Türen entfernt wurden. Sehr fotogen präsentiert sich der dazugehörige Anker, der einige Meter vom Wrack entfernt liegt. Wegen der relativ großen Tiefe und der damit verbundenen hohen Deko-Wahrscheinlichkeit eignet sich die „Rozi“ nicht für Tauchbeginner.
Malta: „Marfa Point“:
Der Einstieg erfolgt gegenüber der Anlegestelle der Gozo-Fähre durch die selbe Öffnung in der Hochwasserschutzmauer wie bei Punkt (2). Für Nachttauchfreunde mit seinen Himmelsguckern, Mittelmeer-Strechrochen, Langarmkraken, Muränen und Großen Drachenköpfen das Highlight schlechthin. Auch tags überzeugt dieser auch für Anfänger geeignete Spot mit seinem überbordenden Artenreichtum, seinen Drop Offs, Tunneln und der in 14 m Tiefe in einer Felsnische ruhenden Madonnen-Statue. Gut stehen hier die Chancen, auch auf einen mächtigen Barrakudaschwarm zu stoßen.
Malta: U-Boot-Wrack „HMS Stubborn“:
Genaue Ortungsgeräte sind unerlässlich, um das 1946 von der britischen Royal Navy absichtlich versenkte U-Boot ausfindig zu machen. 3 Meilen nordöstlich des Qawra Points der St. Paul’s Bay ruht es in 56 m Tiefe. Wegen dieser großen Tiefe und der teils heftigen Strömung bleibt dieser Spot nur sehr erfahrenen Pressluft- und TEC-Tauchern vorbehalten. Mehr als 60 Jahre nach der Versenkung ist die 71 m lange Stubborn immer noch in bemerkenswertem Zustand. Über und über von Algen, Weichkorallen und vor allem Schwämmen bewachsen ist sie der Lebensraum von mächtigen Zackenbarschen, Makrelen und Thunfischen. Besonders sehenswert sind auch die Torpedo-Abschussvorrichtungen.
Malta: Schiff-Wrack „H/V Imperial Eagle“:
Nach ihrem eintönigen Leben als Fährschiff, eingesetzt zwischen Malta und Gozo, ruht das baugleiche Schwesterschiff von Jacques Cousteaus weltberühmter „Calypso“ 500 m nordöstlich des Qawra Points in 42 m Tiefe. Mit einer Länge von lediglich 45 m war sie als Autofähre nicht mehr zeitgemäß, weshalb sie am 19. Juli 1999 zur Versenkung freigegeben wurde. Fast trotzig stemmt sie sich seither der zumeist leichten Strömung entgegen. Das mächtige Steuerrad verleitet dazu, einmal selbst dort Position zu beziehen. Bis zu 50 Meter kann die Sicht an guten Tagen betragen - weit genug, um von hier aus Maltas berühmten Unterwasser-Christus zu erkennen.
Malta: „Qawra Reef“:
Nahe der Qawra-Halbinsel nur per Boot zu erreichender Steilabhang mit beeindruckenden Höhlen zwischen 30 und 35 m. Bunt bewachsen beherbergen sie Bärenkrebse, Langusten und weiteres Krabbelgetier. Von einem vorgelagerten Plateau aus lassen sich Barrakuda- und Makrelenschwärme und gelegentlich sogar der überaus seltene Heringskönig beobachten.
Malta: Schiff-Wrack „Carolita“:
Nach einem Torpedovolltreffer am 21. April 1942 ruht im Marsamxett Hafen an der Manoel Insel direkt unterhalb des alten Militärhospitals das Wrack der Lastenbarke „Carolita“. Bugoben liegt sie seither an einem Steilhang im gut betauchbaren Tiefenbereich zwischen 6 und 25 Metern. Zwar ist die Sicht mit teils nur 5 bis 10 Metern recht mäßig, dafür ist der gesamte Meeresboden angefüllt mit mehr oder weniger historischen aber dennoch interessanten Sperrmüll, wie Hospitalbetten, Badewannen und Schreibmaschinen – Ein ideales Habitat für marine Lebensformen wie Drachenköpfe und Oktopusse. Doktorfische wurden hingegen noch nicht gesichtet...
Malta: Schiff-Wrack „MHS Maori“:
Im Hafen von Marsamxett, nur 120 m nördlich des Forts St. Elmo, liegt in einer auch für Anfänger gut erreichbaren Tiefe zwischen 13 und 17 Metern der im 2. Weltkrieg durch eine Bombe versenkte Torpedobootzerstörer. Das Innere kann durch zahlreiche Öffnungen erreicht werden. Auch wenn die Sichtweite inmitten des Hafens mit teils weniger als 10 Metern gering ist, bedeutet ein Tauchgang hier doch gleichzeitig ein Stück erlebte Gegenwartsgeschichte. Durch unachtsames Sediment-Aufwirbeln tendiert die Sicht leicht gegen Null.
Malta: Flugzeug-Wrack „Bristol Blenheim-Bomber“:
Nur von wenigen Wracktauchspezialisten ist der im zweiten Weltkrieg 800 Meter östlich von Xorb Il-Ghagin abgeschossene „Blenheim-Bomber“ ausfindig zu machen. Weder über den exakten Abschusstag, noch über das Schicksal der 3-Mann-Besatzung wurde Näheres bekannt. 17 Meter beträgt die Spannweite des Kampfflugzeugs, von dem die Tragflächen, die Motoren und der Steuerbordpropeller noch vorhanden sind. Wegen der Tiefe von 42 Metern und des Auf- und Abstieges im Freiwasser ist der Blenheim-Bomber nur ein Ziel für fortgeschrittene Taucher.
Malta: Schiff-Wrack „Um el Faroud“:
Nahe der berühmten „Blauen Grotte“ befindet sich im Süden Maltas vor Wied Iz-Zurrieq ein Unterwassertal mit Höhlen und enormem Fischreichtum. Als ob das noch nicht gereicht hätte, wurde dort 1998 als zusätzliche Taucherattraktion der ehemalige Öltanker fachmännisch versenkt. Ausgiebige Reinigungsarbeiten waren der Aktion vorangegangen. Seither steht das Wrack aufrecht auf 35 m tiefem Sandgrund und prunkt mit seiner Nähe zum Ufer und beeindruckenden Dimensionen: 119 Meter Länge, 14 Meter Breite und 23 Meter Höhe. Zahlreiche Fischschwärme haben das Wrack schon als neue Heimat akzeptiert.
Gozo: Schiff-Wrack „MV Xlendi“:
Malta hatte die sinnvolle Nutzung von ausrangierten Schiffen jahrelang vorgemacht. Gozo hat am 12.11.1999 mit der Versenkung der ehemaligen Gozo-Fähre „MV Xlendi“ nachgezogen. Seither liegt das 80-Meter-Schiff etwas „verunglückt“ weil kopfüber in windgeschützer Lage unweit des Fährhafens gerade mal 50 m vor der Küste. Die Tiefe beträgt 40 m, weshalb die „Xlendi“ für Anfänger nicht geeignet ist. Sehenswert sind der ehemalige Autoladeraum mit seinen zahlreichen von der Decke herabwachsenden Schraubensabellen sowie die beiden für eine Fähre typischen Antriebsschrauben im Front- und Heckbereich. 
Gozo: Schiff-Wracks „MV Karwela“ und „MY Comino Land“:
Seit dem 12.08.2006 ist Gozo um zwei neue Unterwasserattraktionen reicher. Vor Tausenden von Schaulustigen klappte die Versenkungsaktion der ehemaligen Passagierschiffe „MV Karwela“ und der „MV Comino Land“ wie am Schnürchen. Im Gegensatz zur „Comino Land“ durfte die „Karwela“ ihren Farbanstrich behalten, um später auf wissenschaftlicher Ebene beurteilen zu können, welches der Substrate besser für eine Ansiedlung von Algen und anderen Organismen geeignet ist. Bereits am Tag nach der Versenkung fand eine Ansiedlung anderer Art statt: Scherzkekse hatten einen ausrangierten VW Käfer auf dem Deck der Karwela geparkt.
Gozo: „Mgarr ix-Xini“:
Einer der artenreichsten Tauchplätze des Archipels. Wegen seiner maximal nur 10 m betragenden Tiefe vor allem als Nachttauchplatz auch bei Anfängern sehr beliebt. Das Spektrum der Begegnungen reicht dabei von mächtigen Tonnenschecken, kleinen Leoparden-Nacktschnecken und wunderschönen Flughähnen bis hin zu Aalen und verschiedenen Zitterrochenarten. Nur bei starkem Südwind sollte die fjordartige Bucht wegen der dann schlechten Sicht besser gemieden werden.
Gozo: „Xlendi Bucht mit Höhle“:
Große Schwärme von Brassen, Goldstriemen und Barben begegnen dem Taucher ebenso wie Petermännchen, Plattfische, Zitterrochen und Flughähne mit ihren leuchtend blauen Flossensäumen. Auch Steckmuscheln und Langusten sieht man hier noch gelegentlich. Highlight ist eine etwa 100 Meter lange, knapp unter der Wasseroberfläche beginnende und auch für Anfänger geeignete Höhle, die das Bergmassiv durchschneidet und sich in Richtung offenes Meer kathedralenartig erweitert. Bis an die Wasserlinie hinauf ist der Ausgangsbereich mit bunten Schwämmen und orange gefärbten Nelkenkorallen bewachsen.
Gozo: „Blue Hole“:
Berühmtester Tauchplatz des gesamten Archipels. Das beinahe kreisrunde Loch im Riffdach liegt inmitten einer atemberaubenden Klippenlandschaft unmittelbar vor dem 20 m hohen Felsenfenster „Azure Window“, dem spektakulären Wahrzeichen Gozos. Der Anmarsch ist eine sportliche Herausforderung, aber alleine das Abtauchen im kreisrunden Loch lohnt den Aufwand: In etwa 7 m Tiefe öffnet sich das Blue Hole in Richtung offener Ozean. Begegnung mit Großfischen bis hin zum kapitalen Barrakuda sind hier möglich. Beim Durchtauchen des Blauen Fensters hebt sich dieses schemenhaft gegen die Wasseroberfläche ab. Aber auch die Höhlen, Drop Offs und phantastischen Sichtweiten sind eine Offenbarung.
Gozo: „Inland Sea“:
Ganz korrekt ist der Name nicht gewählt, denn das von senkrechten Klippen umrahmte 200 Meter-Becken ist über einen spektakulären, auch über Wasser sichtbaren Tunnel mit dem offenen Ozean verbunden. Während die Sicht im „See“ mit 3-5 Metern eher bescheiden ist, klärt sich das Wasser beim Durchtauchen der 35 m langen Röhre zusehends. Auch die Tiefe nimmt deutlich zu. An den Tunnelwänden siedeln bunte Schwämme und Eissterne. Im Freiwasser angelangt darf man auf Begegnungen mit Großfischen hoffen.
Gozo: „San Dimitri Point“:
Nur per Boot ist dieser Spot am Fuß einer erhabenen Klippenlandschaft zu erreichen. Gigantische Felsblöcke haben sich gelöst, die nun wie Riesenmurmeln im Riff liegen. Bei phantastischen Sichtweiten von 50 m und mehr sind entlang atemberaubender Drop Offs Begegnungen mit Barrakudaschulen und Braunen Zackenbarschen aber auch mit pelagischen Arten wie Makrelen, Thunfischen und sogar Schwertfischen möglich.
Gozo: „Reqqa Point“:
Schaurige Drop Offs, ein schlotartiger enger Kamin und die über und über mit Garnelen besetzte Billingshurst Höhle warten auf Abenteuerlustige. In zwei Stufen fällt das Riff zunächst auf 40 m und dann auf über 60 m ab. Großfischbegegnungen mit Bernsteinmakrelen, Zackenbarschen und Thunfischen sind nicht selten. Mit etwas Glück lassen sich auch Seepferdchen finden. Aufgrund des mächtigen Schwells ist der Einstieg hier nur an windbegünstigten Tagen möglich.
Comino: „Cominotto Reef“:
Zwischen Comino und dem winzigen Nebeninselchen Cominotto gelegenes Riff, in dem sich Flachriffpassagen und steile Drop Offs abwechseln. Berühmt ist der Spot für seine artenreiche Fauna mit Röhrenwürmern, Zylinderrosen, Schwämmen, Nacktschnecken, Seesternen, Drachenköpfen, Papageienfischen und Oktopussen. Auch Stachelrochen und bis zu 1,5 Meter lange braune Zackenbarsche kann man hier sehen, gelegentlich sogar Thun- und Schwertfische.
Comino: „Lantern Point“ / „Lighthouse Reef“:
Der Tauchgang beginnt direkt unterhalb eines kleinen Leuchtfeuers am Ende einer felsigen Landspitze. Abrupt geht das 8 m tiefe Riffplateau über in ein steiles Drop Off, das erst in 36 m endet. Berühmt ist der Spot für mehrere kleine Höhlen und den „The Chimney“ genannten Tunnel. Zur artenreichen Fauna hier gehören auch bis zu 1,5 m lange Braune Zackenbarsche und gelegentlich sogar Bernsteinmakrelen, Thunfische und Barrakudas.
Comino: „Comino Caves“:
Wegen seiner enormen Brassenschwärme der vielleicht fischreichste Tauchplatz des Archipels, sicherlich aber der bekannteste und beliebteste Tauchplatz Cominos. Wer die gierigen Fische füttert, findet sich unmittelbar in einer dichten Wolke zuckender Fischleiber. Das Riff selbst ist durchlöchert wie ein Schweizer Käse und bietet Höhlentauchfans alle Möglichkeiten. Erst nachdem man sich bereits weit in den L-förmigen Tunnel vorgewagt hat, werden zwei weitere Ausgänge sichtbar. Begegnungen mit Muränen, Gabeldorschen und Conger-Aalen sind an der Tagesordnung.
Unsere Partner-Tauchbasen auf Malta
Octopus Garden Diving Center
20 Jahre professionelle Erfahrung helfen Dir, Deinen Tauchurlaub auf Malta zu gestalten. Das Octopus Garden Diving Centre ist eine der führenden deutschen SSI Tauchbasen vor Ort und liegt in der St. Paul`s Bay. Tauchbasisleiter Udo Turscherl.
Hotels in der Nähe: Seashells Resort at Suncrest, Sunny Coast Resort, Soreda Aparthotel, Hotel Gillieru, Bella Vista Hotel, Qawra Hotel, Topaz Hotel, Dolmen Resort und Santana Hotel.
Dive Shack Scuba School
Das Padi 5**** IDC Center befindet sich im Herzen Maltas in Silema. Die langjährige Erfahrung der Basisleiterin Rita Vella trägt dazu bei, dass der Service und das Angebot immer kundenorientiert und den aktuellen Berdürfnissen angepasst ist.
Hotels in der Nähe: Waterfront Hotel, Hotel Plevna, The Diplomat Hotel, Preluna Hotel und Plaza Hotel.
Mad Shark Diving
Die durch Lothar Milling im April 2004 eröffnete Tauchbasis ist unter deutscher Leitung. Sie befindet sich in der St. Paul`s Bay direkt am Hotel Ambassador in Xemxija. Ausgebildet wird nach den Richtlinien von PADI und CMAS.
Hotels in der Nähe: Hotel Ambassador, Hotel Primera und Maritim Hotel.
Aquaventure
Die Tauchbasis existiert seit 1992 und befindet sich direkt im Meliha Bay Hotel. Die Ausbildung wird nach PADI Richtlinien durchgeführt.
Hotels in der Nähe: Mellieha Bay Hotel, Luna Holiday Complex und Paradise Bay Resort.
Dawn Dives
Dawn Dives befindet sich am nördlichen Zipfel der Insel auf dem Gelände des 4 Sterne Resorts Hotels Ramla Bay, mit dem Boot nur einige Minuten entfernt von den Inseln Gozo und Comino. Es handelt sich um ein PADI 5**** IDC Center.
Hotels in der Nähe: Ramla Bay Resort
Unsere Partner-Tauchbasen auf Gozo
Nautic Team
Die Tauchbasis befindet sich im Ort Marsalforn und steht unter deutscher Leitung. Basisleiterin Heike Daniela Merz berteibt seit mehreren Jahren erfolgreich die Tauchbasis. Ausbildung wird nach CMAS Richtlinien durchgeführt.
Hotels in der Nähe: Bella Vista Farmhouses, Cornucopia Hotel, Tal Fanal App. und Calypso Hotel
Mobby Dive
Das seit vielen Jahren bestehende durch Mark Cassar geführte PADI 5**** IDC Center befindet sich im kleinen Fischerort Xlendy.
Hotels in der Nähe: Ulysses Aparthotel, St. Patrick’s Hotel, Bella Vista Farmhouses, Cornucopia Hotel, Tal Fanal App. und Hotel Ta’ Cenc & Spa.
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